Die Strahlungsenergie der Sonne wird in Wärme umgewandelt. Diese Wärme wird zur Unterstützung der Heizung und zum Erwärmen des Trinkwassers genutzt. Für die Solarthermie spricht, dass ein großer Teil der Haushaltsenergie ohnehin für Heizung und Warmwasserbereitung anfällt. Besonders in den Übergangsmonaten März bis Mai sowie September bis November bietet sich die Heizungsunterstützung durch Solarenergie an.
Auch bei unseren kalten Wintern muss man sich keine Sorgen um die Anlage machen – in den Rohren befindet sich eine fertig gemischte Wärmeträgerflüssigkeit im Kreislauf zwischen Kollektor und Speicher, die ein Einfrieren verhindert.

Das Herzstück einer Solaranlage bildet der Kollektor. Er fängt die Sonnenstrahlen ein und wandelt sie in Wärme zum Heizen oder zur Warmwasserbereitung um. Die zentrale Steuereinheit der Solaranlage ist die Solarregelung. Sie sorgt dafür, dass das Zusammenspiel der einzelnen Geräte des Solarsystems jederzeit stimmt. Und dann kommt noch ein gut gedämmter Wamwasser-Solarspeicher für die Tinkwassererwärmung und zur Heizungsunterstützung dazu – fertig!
Die Platzierung Ihrer eigenen solarthermischen Anlage wäre idealerweise zwischen Südost und Südwest auf einer schattenfreien Dachfläche ausgerichtet, eine Neigung von 20 bis 60°. In der Regel kalkuliert man pro Person für die Brauchwassererwärmung etwa 1m² Kollektorfläche. Mit einer etwas größeren Fläche kann auch auf einer West- oder Ostseite der gleiche Energieertrag erzielt werden. Sogar Flachdächer eignen sich und eine Wandmontage ist ebenfalls gut möglich.
Wie das konkret für Ihr Objekt aussieht und welche Möglichkeiten sich für Ihre eigene Solaranlage ergeben, dazu beraten wir Sie gerne. Am Besten bei Ihnen vor Ort.